
Carrara ist eine Stadt in der italienischen Provinz
Massa-Carrara und hat circa 65.000 Einwohner. Sie liegt in den
Apuanischen Alpen und damit in der Region Toskana, östlich
von La Spezia. Berühmt ist Carrara durch die sehr weißen
Marmorvorkommen in den Marmorbrüchen nahe der Stadt: Carrara
ist nämlich die Welthauptstadt der Verarbeitung und des Handels
von Marmor.
Sie war –und vielleicht ist sie noch- auch eine
reine Hauptstadt des anarchistischen Denken.
Carrara
erhält ihren Namen vom ligurischen Wort Kar= Stein. Die Ursprünge
der kleinen Stadt gehen auf das Mittelalter zurück, als,
infolge des Verfalls von Luni, die Völker nach das Hinterland,
gedroht auch von den Völkerwanderungen, versetzen müssten.
Carrara
ist eine sehr kleine Stadt, die im äussersten Norden
der Toskana liegt, ein Grenzgebiet zwischen drei Regionen: Toskana,
Ligurien und Emilia Romagna.
Ihre Bewohner, einfache Leute aber tüchtige Arbeiter, haben
ein Benehmen und einen Dialekt, die sehr charakteristisch sind.
Unser Dialekt hat nähmlich nichts mit dem reinen, klassischen
Toskanisch nichts zu tun, aber ähnelt dem gallischen-italischen
Dialekt.

In
den Apuanischen Alpen spiegeln die imposanten Marmorbrüche
ein eindrucksvolles Bild wieder.
Hier wird der wertvollen weiße Stein seit der Römerzeit
abgebaut. Seit jeher wird er für den Gebrauch jeder Art verwendet:
von den einfachen Gegenständen bis hin zu den berühmten
Werken der Kunst und Architektur.
Carraras Wirtschaft ist der Industrie und dem Handel des Marmors
gebunden: die Blöcke werden im Hafen gefördet und verladet
und in die ganze Welt exportiert.
Kleine Dörfer umringen Carrara, wo die Steinbrucharbeiter
und ihre Familien hauptsachlich bis zum vorigen Jahrhundert wohnten.
Darunter
ermahnt man COLONNATA,
ein bezauberndes Dorf, dass das Geheimnis des “Lardo von
Colonnata” (ein spezieller, typischer Speck) wahrt.
Der Lardo, früher die typische Speise der Steinbrucharbeiter,
ist heute sehr bekannt und wertvoll. Man kann ihn kaufen oder
kosten in den typischen Gasthäusern des Dorfes oder in der
zahlreichen “larderie” (Laden).
Die Strasse entlang oder im Zentrum des Dorfes, in den typischen
Souvenirsläden, kann man Gegenstände des lokalen Kunstgewerbes
bewundern.
Im Sommer, am Wochenende und den Monat August lang, ist der Verkehr
nach Colonnata begrenzt aber man kann einen Kleinbus (Fahrkarte:
1 Euro pro Person) nehmen, der vor dem Souvenirsladen "SOUVENIR
LA MINIERA " (ein Kilometer vom Dorf entfernt)
abfährt.
Von Colonnata kann man ein fabelhaftes Panorama bewundern: eine
kleine Stadt umschlossen von weissen Bergen, die viele Leute für
schneebedeckte Gipfel halten.

In
der Akademie,
die 1757 von Maria Teresa Cybo, Herzogin von Massa, gegründet
wurde, wird die "Ädikula"
geschützt, die den Namen dem schönsten Ort des Gebietes
–Fantiscritti- gibt.
In Fantiscritti kann man das Steinbruch-Museum
(Eintritt: kostenlos) angeschlossen an den Souvenirsladen von
Walter Danesi besichtigen.
Das Steinbruch-Museum ist ein entzückendes Museum unter freiem
Himmel, wo der Besucher die Steinbrucharbeiterskultur verstehen
kann. In dem Museum kann man auch die Abbaumethoden –von
der römischen Zeit an- , die originalen Geräte und lebensgrossen
Skulpturen bewundern.
Dort kann man auch ein typisches Haus von Steinbrucharbeiter und
die Schmiede von “Magnon”, dem Eisenschmied, der die
Werkzeuge der Steinbrucharbeiter machte, sehen.