
Marmor ist ein Kalkstein mit einer kristallenen
Struktur, die sich durch Metamorphismus bildet. Die Apuanische
Alpen sind ein riesengrosses Marmorlager des Volumens von eigenen
Kubikkilometer, dessen grösste Ablagerung Carrara ist.
Dort hat die Blockbergung sich entwickelt in drei Tälern,
Colonnata, Fantiscritti und Ravaccione, wo man, neben dem Marmor
“Bianco Carrara”, verschiedene Arten bricht:
“Statuario”, “Bardiglio”, “Calacata”,
“Venato” und so weiter.
Der
Bergbau hat lange zurückliegenden Ursprung (II Jahrhundert
vor Christus). Er wurde von den Römer verstärkt,
die das Marmor aus Lini reichlich benutzten, um Villen und Denkmäler
zu bauen; dann wurde er fortgesetzt mit abwechselnden Ergebnisse
bis die industrielle Entwicklung des vorigen Jahrhundert.
Seitdem hat er sich ständig entwickelt bis die aktuelle jährliche
Herstellung von 800000 Ton. Durch Techniken, Materialien und Geräte,
die fortwährend vollendet werden, so dass auch die Arbeitszustände
verbessert werden und Carrara an der Spitze des Sektors ist.
Überschlagen
eines Marmorblocks innerhalb des Marmorsteinbruches (WMV
8,14MB)
Die
Künstler
Marmor wäre nur ein kalter Stein, schön
aber formlos, ohne die Hand des Mannes, die Skulpturen und Baukünste
schafft.
Michelangelo, der grosse wunderbare Meister, hat kurvenreichen
Figuren das Leben geschenkt, so dass sie real schienen: so lebhaft,
dass sie eine Seele zu haben schienen.
Der Marmorsteinbruch Ravaccione n.84 liegt in der Mitte der Marmorbecken
von Carrara, zwischen Ravaccione und Fantiscritti. Michelangelo
zog diesen Ort wegen der hohe Qualität seines Marmors vor.
Der Künstler hat nämlich drei Jahre dort verbracht,
um die schönste Blöcke für das Grabmal von Papst
Giulio II zu wählen.
Die Künstler, die das Marmor
des Stollens benutzt haben: